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Nikolausfeier beim Unterwirt

12. Dezember 2021 14:00
Eggstätt

Herbstversammlung am Sonntag 10. Oktober

„Ein Dorffest von Eggstätter für Eggstätter“

Das wünschte sich Eggstätts Bürgermeister Christian Glas bei der Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins GTEV D’Hartseer für das kommende Jahr 2022 um den Zusammenhalt zwischen den Vereinen und den Bürgern zu stärken.

Glas lobte in seinem Grußwort das Engagement der neuen Vorstandschaft und berichtete auch von den Renovierungsvorhaben der Wohnung im Gastberger Haus, über dem Trachtenheim.

Vorstand Sigi Hundhammer konnte in der Versammlung insgesamt 46 Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß galt neben Bürgermeister Christian Glas dem Gemeinderat und 2. Vorstand Georg Estner, Ehrenvorstand Georg Fischer, den Ehrenmitgliedern des Vereins sowie nicht zuletzt dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bayrischen Trachtenverbandes und Gaujugendleiter Christian Kammerbauer sowie der Vertreterin der Bayrischen Trachtenjugend, Elfi Graß. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung fand das Totengendenken statt, zu dem Vorstand Sigi Hundhammer, ob der Corona-bedingten Versammlungspause, außergewöhnlich viele Namen verlesen musste. Im Anschluss ließ Schriftführer Richard Hamberger in seinem Rückblick die letzten eineinhalb Jahre Revue passieren. Sein Bericht war geprägt von den vielen geplanten, jedoch dann immer wieder abgesagten Terminen durch Corona. Kassier Klaus Seidl bedankte sich bei den Familien Conrad und Hörauf für deren großzügigen Spenden an den Verein und gab bekannt, dass er nach 17 Jahren sein Amt jetzt endgültig an seine Nachfolgerin Anna Leutner übergeben wird. Mit Stolz konnte er berichten, dass während seiner Amtszeit das Vereinsvermögen um mehr als unglaubliche 10.000 € stieg. Kassenprüfer Sebastian Mayer lobte die exakt geführte Kasse, deren Führung allen derzeit gültigen Vorschriften entspricht. Im Anschluss an die Berichte konnte der Kassier und auch die Vorstandschaft sowohl für 2020 als auch für 2021 einstimmig entlastet werden. Dirndlvertreterin Magdalena Osterauer berichtete von den Schwierigkeiten, die Aktivengruppe nach so langer Probenabstinenz wieder zusammenzubringen, war jedoch guter Hoffnung, dass es jetzt im neuen Jahr wieder bergauf geht. Für die Proben scheinen derzeit noch aktive Buam zu fehlen. Jugendleiterin Julia Oberhuber bedauerte, dass der Kinderausflug in den Zirkus Krone nicht stattfinden konnte, versprach jedoch, dass dieser bei nächster Gelegenheit nachgeholt wird. Um die Kinder in der der Coronazeit bei Laune zu halten, organisierten die Jugendleiter verschiedene Aktivitäten, wie Steine bemalen, Osterneste mit Sonnenblumenwettbewerb sowie das Verteilen von Nikolaussackerl in der Adventszeit. Frauenvertreterin Kathrin Niedermaier und Gwandwartin Elke konnten krisenbedingt auf keine nennenswerten Aktivitäten zurückblicken. Elke Hamberger wies jedoch die Versammlung jedoch darauf hin, dass das Kindergwand bei Nichtbenutzung an sie zurückgegeben werden soll. Chronistin Renate Oberhuber präsentierte die Chronik von 2015 bis 2019, die sie in aufwendiger Weise zusammenfasste und in gebundene Buchformen brachte. Sie fügte hinzu, dass sie auch mit den älteren Schriftführerbüchern in gleicher Weise verfahren will. Zweiter Vorstand Ludwig Estner informierte von der Gründung und den Probenabenden der neuen Schnalzergruppe, deren Kern derzeit um die 10 Mitglieder umfasst. Der erste öffentliche Auftritt, könnte bereits zum Aufstellen des Maibaumes in 2022 erfolgen. Des weiteren gab er Einblick in die Schwierigkeiten der Vorbereitungen zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins, welches 2023 zusammen mit der Feuerwehr stattfinden soll. In seinem Vorstandsbericht bedauerte auch Sigi Hundhammer die vielen abgesagten Termine und Feste aufgrund der Krise und zeigte sich besonders betroffen, dass der Verein einigen verstorbenen Mitgliedern nicht mal die verdiente letzte Ehre erweisen konnte. Dies soll beim Patroziniumstag 2022 für alle Verstorbenen der Gemeinde und der Vereine allerdings nachgeholt werden. Ferner bedankte sich Hundhammer bei der Kirche und der Kirchenverwaltung für die Spende des neuen Maibaumes, der in 2022 wieder zusammen mit dem Burschenverein aufgestellt werden soll. Nachdem auch der stellvertretende Vorstand des Bayrischen Trachtenverbandes Christian Kammerbauer in seinen Grußworten von den Schwierigkeiten rund um die Bürokratie in der Coronapandemie berichtete, fanden die Ehrungen langverdienter Mitglieder statt.

Für 25 Jahre erhielten folgende Mitglieder eine Ehrung: Annemarie und Dieter Conrad, Elke Hamberger und Regine Tuschewitzki. Für 40 Jahre wurden geehrt: Hans Fischer, Maria Gartner, Georg Hundhammer, Hans Riedl, Helmut Lackner, Thomas Lippisch und Sebastian Mayer. Für 50 Jahre erhielt Christine Lutz eine Urkunde in Abwesenheit und für 60 Jahre wurde Irene Vodermair und Josef Linner mit einer Ehrung bedacht.

Höhepunkt des Tages war allerdings die Ehrung von Anna Leutner durch die Vertreterin der Bayrischen Trachtenjugend Elfi Graß und Christian Kammerbauer in seiner Position als Gaujugendleiter, welche Anna Leutner für ihre 15-jährige Tätigkeit als Jugendleiterin die Ehrenurkunde und Ehrennadel des Bayrischen Trachtenverbandes überreichten.

Nachdem aus der Versammlung keine Wünsche und Anträge erfolgten, schloss Vorstand Sigi Hundhammer die Versammlung mit dem Leitspruch der Trachtler: „Treu der Heimat, treu dem guten, alten Brauch“

Auf dem Bild zu sehen von links:
2. Vorstand Ludwig Estner, stellv. Vorsitzender des Bayr. Trachtenverbandes Christian Kammerbauer, Vertreterin der Bayr. Trachtenjugend Elfi Graß,  Elke Hamberger, Maria Gartner,  Sebastian Mayer, Irene Vodermair, Dieter Conrad, Anna Leutner, Thomas Lippisch, Annemarie Conrad, Josef Plank, Hans Fischer, Josef Linner, Regine Tuschewitzki, Helmut Lackner, Georg Hundhammer, Hans Riedl, 1. Vorstand Sigi Hundhammer.